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FREIWILLIGE FEUERWEHR PIRKENSEE e.V. - Bildergalerie - - Atemschutzgeräteträger Lehrgang in Pirkensee -
Atemschutzgeräteträger Lehrgang in Pirkensee erfolgreich abgeschlossen
Vom 28.09. bis 09.10.2010 trafen sich 13 Feuerwehrmänner und drei Feuerwehrfrauen aus dem Kreisbrandmeister Bereich 2/4 in Pirkensee, die an einem Atemschutzgeräteträgerlehrgang teil nahmen. Lehrgangsleiter KBM Josef Lingl, verantwortlicher für die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger auf Landkreisebene und Ausbilder Bernhard Neuber aus Teunz, bereiteten die Lehrgangsteilnehmer auf den Ernstfall vor.
Der Lehrgang für die Träger von Atemschutzgeräten gehört nach der Grundausbildung zu den wichtigsten Fortbildungen in der Feuerwehr. An mehreren Abenden und Tagen werden sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Handhabungen abgefragt. Vor Lehrgangsbeginn muss sich der angehende Atemschutzgeräteträger unter ärztlicher Aufsicht einem körperlichen Eignungstest, die Untersuchung G26.3, unterziehen. Doch selbst bei einer guten Fitness besteht keine Garantie auf ein Bestehen des Lehrgangs. Neben einer guten Ausbildung kommt es im Ernstfall auch auf Disziplin und das Vertrauen untereinander an.
Im theoretischen Teil des Lehrgangs erfuhren die Teilnehmer, wie ein Atemschutzgerät funktioniert und wie man damit richtig umgeht. Sie wurden über potenzielle Gefahren im Einsatz, Taktiken und Vorgehen bei der Personensuche sowie über die Brandbekämpfung und das Verhalten in Notfallsituationen informiert.
Nach bestandener schriftlicher Prüfung ging es zur Praktischen Ausbildung über. Dazu zählte das "Durchkriechen" der Landkreiseigenen Atemschutzübungsstrecke in Schwarzenfeld. In diesem abgedunkelten Hindernisparcours sollen taktisches Vorgehen der Trupps und eine gewisse Grund-Fitness abgeprüft werden. Für die neuen Atemschutzgeräteträger zählt dies künftig zur jährlichen Pflichtaufgabe. Das Absuchen von Räumen nach vermissten Personen wurde im Dorfhaus Pirkensee erlernt.
Kellerbrand im Dorfhaus Pirkensee, mehrere Personen vermisst! So lautete die praktische Abschlussprüfung. Im total verrauchten (Kunstnebel) Keller des Dorfhauses mussten Personenrettungen und Brandbekämpfung unter den prüfenden Augen der Ausbilder und von Kreisbrandrat Robert Heinfling sowie 1. Bürgermeisterin Dr. Plank vorgenommen werden.
Im Abschlussgespräch ermahnten KBM Lingl und KBR Heinfling, trotz des erfolgreich absolvierten Lehrgangs zur Besonnenheit. Sie zogen dazu den Vergleich zum Auto-Führerschein heran. Man habe zwar damit die Erlaubnis erworben, ein Fahrzeug zu führen. Aber erst die sprichwörtliche Erfahrung versetze die Atemschutzgeräteträger in die Lage, den Anforderungen gerecht zu werden.
Nach der Zeugnisübergabe durch KBR Heinfling und die Ausbilder Lingl und Neuber an die Teilnehmer, wurde der erfolgreiche Lehrgang mit einem gemeinsamen Mittagessen beendet.
Teilnehmer: FF Katzdorf 3, FF Winkerling 4, FF Leonberg 2, FF Meßnerskreith 2, FF Pilsheim 1, FF Pirkensee 4
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